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Nepals Probleme mit der Kinderprostitution

In Nepal liegt die Wirtschaft am Boden, nur das Sexgewerbe boomt. Lokale Organisationen, die sich um die Mädchen kümmern, erhalten wichtige Unterstützung aus der Schweiz.

«Mädchen sind in Nepal weniger wert als ein Fernseher oder ein Wasserbüffel»:Eine junge Prostituierte wartet vor einem Striptease-Club in Kathmandu auf einen Freier.
«Mädchen sind in Nepal weniger wert als ein Fernseher oder ein Wasserbüffel»:Eine junge Prostituierte wartet vor einem Striptease-Club in Kathmandu auf einen Freier.
G. M. B. Akash (Panos)

Seema schaut zum Fenster hinaus, hinunter auf die Strasse in Thamel, Kathmandus Touristenviertel, wo der Verkehr stockt und die Fussgänger sich einen Weg vorbei an den Rikschas und den Autos bahnen müssen. Seit zehn Uhr schon sitzt Seema in dem schäbigen Zimmer am Fenster und hält nach Männern Ausschau. Sie schaut auf die Uhr, bald ist Mittag, dann zieht das Geschäft wieder an. «Ayurvedic Herbal Massage» steht unter dem Fenster im dritten Stock. 15 bis 20 Männer, Touristen und Einheimische, kommen täglich bei Seema vorbei, ihr Service kostet 500 Rupien (7 Franken), weniger als die Hälfte davon darf sie behalten, der Rest geht an den Hausbesitzer, der ihr und weiteren Mädchen Zimmer zur Verfügung stellt.

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