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Mit Vitamin D gegen die Bürokratie

Ostschweizer Hausärzte machen einen Selbstversuch mit Vitamintropfen und geraten deswegen ins Visier von Swissmedic. Nun droht ihnen eine Busse.

Felix Schaad

Eine Posse vom Feinsten: Hausärzte beschliessen einen Selbstversuch mit harmlosen Vitamintropfen und werden dafür von Kontrollbeamten wohl mit gegen 20'000 Franken gebüsst – während ihnen gleichzeitig der Chef der Gesundheitsbehörden für die Aktion dankt. Den Darstellern des Schwanks, der zurzeit in der Schweiz über die Bühne geht, ist allerdings nicht zum Lachen zumute. Bei der Auseinandersetzung geht es darum, dass hierzulande gesetzliche Hürden zu hoch sind, sodass Medikamentenstudien ohne finanzkräftige Pharmafirmen häufig unmöglich sind.

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