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«Mit dem Kind von den Eltern wegzufliegen, zerreisst dich fast»

Als Rega-Ärztin ist Marion Städler immer wieder mit belastenden Situationen konfrontiert. Sie sieht sich aber nicht als Heldin der Lüfte, wie sie ihrem Bruder klarmacht.

«Ich stellte mir vor, wie der Snowboarder einen Tag zuvor noch mitten im Leben gestanden hatte»: Regaärztin Marion Städler mit ihrem Bruder Iwan auf der Einsatzbasis Erstfeld.
«Ich stellte mir vor, wie der Snowboarder einen Tag zuvor noch mitten im Leben gestanden hatte»: Regaärztin Marion Städler mit ihrem Bruder Iwan auf der Einsatzbasis Erstfeld.
Florian Kalotay (13Photo)

Ist es dir eigentlich zu langweilig im Leben, dass du dich bei der Rega als Notärztin gemeldet hast? Langweilig? Ich wüsste nicht, wann es mir das letzte Mal langweilig gewesen ist. Ich habe schon seit längerem davon geträumt, als Rega-Ärztin zu arbeiten.

Geträumt? Ich stelle mir diese Arbeit sehr belastend vor. Es gibt sicher belastende Momente. Aber als Ärztin bin ich seit meiner Ausbildung immer wieder mit Schwerverletzten, Schwerkranken und Toten konfrontiert. Ich habe gelernt, mich abzugrenzen.

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