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Martin Bieri lässt sich von der multiplen Sklerose nicht unterkriegen

Multiple Sklerose (MS) ist immer noch eine unheilbare Krankheit. Durch die Entwicklung neuer Medikamente hat sich die Lebensqualität von Betroffenen aber stark verbessert, wie das Beispiel des Berners Martin Bieri zeigt.

«Es gibt nicht zwei MS-Betroffene, bei denen sich die Krankheit auf die genau gleiche Weise zeigt», weiss Martin Bieri (50). Der Berner trägt diese Krankheit selber schon mehr als sein halbes Leben in sich. Angefangen hatte es mit Gefühlsstörungen in den Beinen, denen er zuerst keine grosse Beachtung schenkte. Auch die Ärzte sahen erst keinen Grund zur Sorge, bis schliesslich ein hinzugezogener Neurologe die Diagnose stellte: «Multiple Sklerose.»

MS ist eine Erkrankung des zentralen Nervensystems, welches das Gehirn, das Rückenmark und die Sehnerven umfasst. Aus diesem Grund macht sich die Krankheit in erster Linie durch Seh-, Sprach- und Gleichgewichtsstörungen bemerkbar, durch Lähmungserscheinungen in Armen und Beinen sowie den Verlust der Kontrolle über die Blase. In rund 85 Prozent der Fälle verläuft die Krankheit schubweise, wobei sich die Beschwerden nach einem Schub wieder zurückbilden. Die Krankheit kann jedoch auch in eine «sekundär progrediente MS» übergehen, bei der die Krankheitssymptome kontinuierlich zunehmen. Bei fast 15 Prozent der Betroffenen zeichnet sich die MS von Anfang an durch eine kontinuierliche Verschlechterung aus; in solchen Fällen spricht man von einer «primär chronisch progredienten MS».

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