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«Mama, wie lange bin ich tot?»

Aufgrund von unheilbaren Krankheiten müssen manchmal schon Kinder sterben. Für die Betroffenen und deren Angehörige bedeutet dies eine enorme seelische Belastung. Wer unterstützt sie in dieser schwierigen Zeit?

Der zehnjährige Nicolas bei sich zu Hause im Spiegel bei Bern. Das Ventilatorauto hat er selber gebastelt.
Der zehnjährige Nicolas bei sich zu Hause im Spiegel bei Bern. Das Ventilatorauto hat er selber gebastelt.
Urs Baumann

Manchmal ist Nicolas wütend auf die anderen. Vor allem auf seine kleine, selbstsichere und quietschlebendige Schwester Luisa, die er doch so liebt und mit der er oft zusammensteckt. Dann muss er die Sechsjährige ärgern. Möchte am liebsten drauflos hauen – und weiss selbst nicht, warum.

«Ich möchte auch endlich gesund und frei sein wie die anderen», sagt der Zehnjährige, bei dem ein Tumor im Rückenmark entdeckt wurde, als er vier Jahre alt war: ein Astrozytom. Nicolas ist ein aufgeschlossener, sehr kluger Junge, der bereits drei Sprachen spricht, ein Instrument spielt, gern liest und singt und Modellautos baut, die es technisch in sich haben.

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