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Kinder – ja, aber später

Ein Baby passt Anfang 20 oft nicht ins Lebenskonzept. Kann das Einfrieren von Eizellen eine Lösung sein?

Jacqueline Lang
Viel Zeit mit dem Kind verbringen: Das ist für viele Frauen in der «Rushhour» des Lebens zwischen 30 und 40 nicht so einfach. Foto: Getty Images
Viel Zeit mit dem Kind verbringen: Das ist für viele Frauen in der «Rushhour» des Lebens zwischen 30 und 40 nicht so einfach. Foto: Getty Images

Wer bei Google, Apple oder Facebook arbeitet, muss sich um seine biologische Uhr keine Sorgen mehr machen. Zumindest ist das der Eindruck, der bei vielen Menschen 2014 entstanden ist. Damals begannen die Konzerne ihren Mitarbeiterinnen anzubieten, dass sie die Kosten dafür übernehmen, wenn die Frauen sich Eizellen entnehmen und sie für später einfrieren lassen. Dank dieses Social Freezing, so glauben seither viele, könnten Frauen ihrer Karriere nachkommen, um die Welt reisen oder auf den passenden Partner warten, ohne sich Sorgen machen zu müssen, dass sie auf diese Art zu alt fürs Kinderkriegen werden. Wenn ein Kind dann in ihr Leben passt und es auf natürliche Weise nicht mehr mit der Schwangerschaft klappt, könnten sie auf die in jungen Jahren eingefrorenen Eizellen zurückgreifen.

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