Kann eine Frau gleichzeitig Sexobjekt und Feministin sein?

Auf Instagram geizt Emily Ratajkowski nicht mit ihren Reizen. Trotzdem bezeichnet sich das Model als Feministin. Ein Widerspruch?

Es gibt keine korrekte Art, Feministin zu sein: Emily Ratajkowski. Foto: Instagram / emrata

Es gibt keine korrekte Art, Feministin zu sein: Emily Ratajkowski. Foto: Instagram / emrata

Emily Ratajkowski ist sehr schön, sehr dünn und hat sehr grosse Brüste. Sie ist Model, und auf Instagram geizt sie nicht mit ihren Reizen. Fast immer ist sie halb nackt und streckt ihren Po in die Kamera. 21,3 Millionen Follower hat sie.

Nun entbrennt an Ratajkowski immer wieder ein Riesenstreit, denn Emily bezeichnet sich selbst als Feministin. Das gefällt einigen Leuten überhaupt nicht. Ihr Vorwurf ist: Eine Frau, die ihr Geld damit verdient, sich als Sexobjekt zu inszenieren, kann keine Feministin sein. Sie stützt mit ihrem Verhalten ja offensichtlich die sexistischen Werte des Patriarchats. Ratajkowski selbst findet: Sie fühle sich halt wohl in ihrer Haut und im Gegenteil sei es doch sexistisch, einer Frau vorzuschreiben, was sie zu tun und zu lassen habe – gerade wenn es um die Ausdrucksform ihrer Sexualität geht.

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