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«Hören Sie auf zu planen!»

Nur noch eine Tasse Tee, dann wird aufgeräumt: Eine vollgestellte Küchenablage. Foto: Plainpicture

Rita Raemy, «Schluss mit Aufschieben» ist einer der beliebtesten Kurse derPsychologischen Beratung an der Uni Freiburg. Kommen alle, die sich angemeldet haben?

«Prokrastination» ist derFachausdruck für chronisches, krankhaftes Aufschieben. Wann habe ich ein Problem, und wann bin ich einfach nur faul?

Warum packen sie die Arbeit nicht einfach an?

Also sind Prokrastinierernicht faul?

Was geht in ihm vor, wenndie Deadline näher rückt?

«Ausweichhandlungen mindern das Gefühl der Hilflosigkeit.»

Viele gehen in solchenSituationen dazu über, etwas ganz anderes zu tun, etwadie Wohnung zu putzen.

So sehr kann derProkrastinierer doch gar nicht leiden. Meistens mogelt er sich am Ende irgendwie durch.

Also brauchen Prokrastinierer nicht weniger, sondern mehr Deadlines?

«Ich kenne fast keinen Menschen, der gut planen kann.»

Welche weiteren Tippshaben Sie gegen den Drang zum Aufschieben?

Und alle anderen,was sollen die tun?

Wie ist in Ihrem Kurs dasGeschlechterverhältnis?

«Viele haben den Eindruck, unsere Gesellschaft stehe so stark unter Stress wie nie. Das ist Chabis.»

Also stimmt das Klischee, dass Männer eher verdrängen?

Vielleicht können wir nicht anders als Dinge aufschieben, weil unsere Gesellschaft so viel von uns abverlangt?

Konkret: Der Abfallsack steht seit einer Woche vor derHaustür, ich kann michnicht überwinden, ihnhinunterzubringen. Was tun?

«Wichtig ist, die Aufgabe aufzuteilen. Also sich kleine Einheiten vornehmen.»

Ich habe mir vorgenommen, künftig jede Woche joggen zu gehen. Wie ziehe ich das durch?

Was meinen Sie damit?