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Hat das Vorbild ausgedient?

Einst galten Vorbilder als unabdingbar für eine «gesunde Entwicklung». Die Elterngeneration sorgte sich deshalb gern, ob ihre Kinder die richtigen Leitfiguren hatten.

Leere Hülle: Paris Hilton.
Leere Hülle: Paris Hilton.
Keystone
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Je fremder die Jugend erscheint, desto intensiver wird sie untersucht. Dabei fragen die einschlägigen Institute immer wieder nach den Vorbildern. Die Antworten zeigen ein verblüffendes Doppelgesicht. Einerseits werden die geläufigen guten Menschen genannt: Mutter Teresa, Nelson Mandela, der Dalai Lama, unerreichbare Lichtgestalten, die Friedfertigkeit, Hilfs- und Opferbereitschaft verkörpern. Zum anderen tauchen Stars aus der Sport-, Pop- oder Medienszene auf: Roger Federer, Stefan Raab, Heidi Klum, Tokio Hotel. Erfolgstypen, ebenfalls unerreichbar, aber durch mediale Dauerpräsenz auch wieder irgendwie vertraut.

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