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Gelangweilt, einsam, wütend, dumm

Smartphones helfen uns die Zeit vertreiben – doch durch die ständige Ablenkung werden wir immer eindimensionaler.

Die technischen Neuerungen ermöglichen es, Einsamkeit zu überbrücken – zugleich machen sie einsam: «Pokémon»-Jäger in einem Skulpturenpark in Oslo. Foto: Gordon Welters/Laif

Die technischen Neuerungen ermöglichen es, Einsamkeit zu überbrücken – zugleich machen sie einsam: «Pokémon»-Jäger in einem Skulpturenpark in Oslo. Foto: Gordon Welters/Laif

Alexandra Bröhm@sonntagszeitung

Lässt uns Google verblöden? Macht uns Facebook einsam? Steigern Selfies die Eitelkeit oder fördert Social Media unkontrollierte Wutausbrüche? Diese Fragen, die mancher vermutlich mit Ja beantworten würde, haben in den letzten Jahren für heftige Debatten gesorgt. Das haben die ­amerikanische Historikerin Susan J. Matt und der Computerwissenschaftler Luke Fernandez zum Anlass genommen, einen Blick zurück ins 19. und frühe 20. Jahrhundert zu werfen. Sie wollten wissen, wie Technologien unsere Wahrnehmung von Gefühlen verändern.

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