Zum Hauptinhalt springen

Und plötzlich wird der Weltuntergang zum Politthema

Die Klimaschützer greifen zu Aktionen, die im Kampf gegen brutale Regimes entwickelt wurden. Das passt zum Problem.

Beat Metzler
Eine Gruppe Klimaaktivisten hat am Montagmorgen den Eingang der Schweizer Bank Credit Suisse am Paradeplatz in Zürich blockiert. (8. Juli 2019) (Keystone/Ennio Leanza)
Eine Gruppe Klimaaktivisten hat am Montagmorgen den Eingang der Schweizer Bank Credit Suisse am Paradeplatz in Zürich blockiert. (8. Juli 2019) (Keystone/Ennio Leanza)
Auch die UBS am Aeschenplatz in Basel wurde von Aktivisten blockiert. (Keystone/Georgios Kefalas)
Auch die UBS am Aeschenplatz in Basel wurde von Aktivisten blockiert. (Keystone/Georgios Kefalas)
An einem Baukran in Basel wurde ein Banner befestigt. (Keystone/Georgios Kefalas)
An einem Baukran in Basel wurde ein Banner befestigt. (Keystone/Georgios Kefalas)
Die Demonstrierenden forderten von den Banken den sofortigen Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas. (Keystone/Georgios Kefalas)
Die Demonstrierenden forderten von den Banken den sofortigen Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas. (Keystone/Georgios Kefalas)
Teils mit Velos und Pflanzen, teils mit Sitzblockaden wurden die Eingänge der Grossbanken versperrt, wie hier in Basel. (Keystone/Georgios Kefalas)
Teils mit Velos und Pflanzen, teils mit Sitzblockaden wurden die Eingänge der Grossbanken versperrt, wie hier in Basel. (Keystone/Georgios Kefalas)
Die Aktivisten beschuldigten die Schweizer Grossbanken, sie würden klimaschädliche Aktionen finanzieren. (Keystone/Georgios Kefalas)
Die Aktivisten beschuldigten die Schweizer Grossbanken, sie würden klimaschädliche Aktionen finanzieren. (Keystone/Georgios Kefalas)
1 / 8

Kaum waren die Reste des Züri-Fäscht weggeputzt, ging es in der Zürcher Innenstadt wieder um Ernsthaftes: die Rettung der Welt etwa.

Aktivistinnen in Labor-Overalls versperrten am Montagmorgen Eingänge der Grossbanken. Weil sie nicht freiwillig gingen, trugen Polizisten die weissen Gestalten weg – ein perfektes Fotosujet für die Medien. Staats­anwälte sorgten dafür, dass das Ereignis nicht gleich wieder aus der Aufmerksamkeit rutschte. Zwei Tage behielten sie die Aktivisten im Gefängnis.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen