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«Eine Supervernunft wäre wichtig»

Die Wiener Philosophin Lisz Hirn sagt dem Superhelden den Kampf an. Sie hält ihn dafür mitverantwortlich, dass sich die Rollenbilder der Geschlechter so hartnäckig halten.

«Die Gesellschaft hat noch nicht verstanden, wie eine neue Männlichkeit auszusehen hätte»: Lisz Hirn. Foto: Andreas Jakwerth
«Die Gesellschaft hat noch nicht verstanden, wie eine neue Männlichkeit auszusehen hätte»: Lisz Hirn. Foto: Andreas Jakwerth

Wie lange wird es den klassischen Macho noch geben?

Vor zehn Jahren hätte ich gesagt: Nicht mehr lange. Jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher. Die Wunschfantasien nach einer starken Männlichkeit halten sich viel hartnäckiger, als wir damals dachten. Sie sind auch schwerer zu modernisieren und hinken den Möglichkeiten hinterher, im praktischen Alltag die Gleichstellung der Geschlechter zu verwirklichen. Und zwar bei Mann und Frau.

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