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«Eine Depression gilt oft als Schwäche»

Karriere, Stress, Erschöpfungsdepression, Selbstmordversuch: Kommunikationsprofi Daniel Göring hat das alles erlebt. Am Donnerstag spricht der 49-jährige Buchautor in Bern über sein Burn-out.

Zur Ruhe gekommen: Heute nimmt sich Daniel Göring auch einmal Zeit für eine Pause, wie hier in der Berner Freizeitanlage Wyler.
Zur Ruhe gekommen: Heute nimmt sich Daniel Göring auch einmal Zeit für eine Pause, wie hier in der Berner Freizeitanlage Wyler.
Urs Baumann

«Der Hund mit dem Frisbee – Der Weg in eine Depression und zurück ins Leben», heisst das Buch, das Daniel Göring nach einem Suizidversuch geschrieben hat. Göring war Leiter Kommunikation des Bundesamtes für Zivilluftfahrt, wo er unter anderem miterlebte, wie die Swissair groundete und eine Crossair-Maschine abstürzte. Danach war er Leiter Unternehmungskommunikation eines internationalen Bau- und Tourismuskonzerns. Vor drei Jahren wollte sich der ehemalige Journalist wegen einer Erschöpfungsdepression das Leben nehmen. Die erwünschte Wirkung des Medikamentencocktails blieb nur aufgrund seines rebellischen Magens aus. Der Familienvater überlebte, erwachte in der Notaufnahme und fand schliesslich die Kraft, sich der Vergangenheit und der Zukunft zu stellen. Heute betreut Göring die Kommunikation der Führungsunterstützungsbasis der Schweizer Armee.

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