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Ein schlagendes Herz im Computer

Forscher tüfteln am virtuellen Herzen: Computermodelle sollen dereinst den Erfolg einer Therapie vorhersagen. Langfristig könnten damit Behandlungen optimiert und Kosten gespart werden.

Juliette Irmer

Was für Piloten selbstverständlich ist – Übungsstunden im Flugsimulator –, könnte eines Tages auch Medizinern helfen: Wissenschaftler weltweit arbeiten daran, das menschliche Herz bis ins kleinste Detail am Computer nachzubauen. Ihr Ziel: ein lebensechtes, schlagendes Herz auf dem Bildschirm. Ärzte sollen daran Medikamente und Operationstechniken testen und so die für den Patienten optimale Therapie ermitteln.

Die Suche nach einer geeigneten Behandlung folge in der Medizin häufig dem ‹trial and error›-Prinzip, dem Ausprobieren aufgrund von Versuch und Irrtum, erklärt Olaf Dössel, Direktor des Instituts für biomedizinische Technik am Karlsruher Institut für Technologie. Dabei wisse man erst hinterher, was am besten wirkt.

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