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«Am liebsten habe ich Studentinnen und Hausfrauen»

«Jimmy» Gärtner führt das erste Bordell im reichen, prüden Zug. Der deutsche Jurist will weg vom Anrüchigen – 250 Franken kostet die Stunde.

Christian «Jimmy» Gärtner will Bordelle normalisieren, auch in Zug. Fotos: Dominique Meienberg
Christian «Jimmy» Gärtner will Bordelle normalisieren, auch in Zug. Fotos: Dominique Meienberg

Die Augen der Frau werden grösser und grösser. Christian Gärtner blättert in einem Zuger Café durch ausgedruckte Bilder von nackten Damen in unverschämten Posen. Hält sie hoch, zeigt eine nach der anderen. Er bemerkt die Blicke der Frau nebenan und sagt ­Grüezi, seelenruhig, ohne Scham.

Die nackten Frauen sind Sexarbeiterinnen, die im Internet ihre Dienste im Raum Zug anbieten. Es sind Gärtners Konkurrentinnen, viele arbeiten mit mani­pulierten Fotos, das ärgert ihn. «Wildwuchs. Man muss es einfach mal sagen», sagt Gärtner, der seine SMS mit «Jimmy» unterschreibt, seinem Szene­namen, übernommen vom Kollegen ­Jimmy aus den USA, wiederum ein erfolgreicher Escort-Anbieter, ein Vorbild.

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