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Die Zukunft steht in den Sternen

Jetzt werden wieder Tarotkarten, Horoskope und sogar der eine oder andere Wahrsager bemüht, um einen Blick ins neue Jahr zu erhaschen. Wer daran glauben mag, soll es ruhig tun.

Es ist nicht die gute Beziehung zur Welt der Geister, die vor einiger Zeit eine Wahrsagerin in die Schlagzeilen gebracht hat. Nein, bei ihren Zukunftsprognosen verlässt sie sich vielmehr auf einen ganz handfesten Trickbetrug.

Spezialisiert hat sie sich auf die Vorhersage des Geschlechts ungeborener Kinder, und obwohl hier schon rein statistisch mit einer hohen Trefferwahrscheinlichkeit zu rechnen ist, hilft sie ihrem Glück noch auf die Sprünge. Während sie der Kundin vorhersagt, dass das Kind beispielsweise ein Mädchen wird, trägt sie in eine penibelst geführte Kundendatei das Gegenteil ein, nämlich in diesem Fall einen Jungen. Wird es wirklich ein Mädchen, so ist die frischgebackene Mutter begeistert von den übernatürlichen Fähigkeiten der Seherin. Wird es allerdings ein Junge und die Kundin beschwert sich, so ist die Prognose über jeden Zweifel erhaben, schliesslich steht in den Aufzeichnungen ja schwarz auf weiss Junge. Der Fehler müsse also offensichtlich bei der Kundin liegen, die wohl in der ganzen Aufregung nicht richtig zugehört habe, so die Ausrede.

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