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Die lauteste Geisterstadt

Der höllische Lärm vom Himmel hat die meisten Bewohner eines französischen Dorfes vor Jahren vertrieben. Ein Einblick ins Leben jener, die geblieben sind.

Lärmiger Himmel: Als 1972 der Pariser Flughafen eröffnet wurde, donnerten plötzlich Hunderte Maschinen täglich über das idyllische Dörfchen Goussainville-Vieux Pays.
Lärmiger Himmel: Als 1972 der Pariser Flughafen eröffnet wurde, donnerten plötzlich Hunderte Maschinen täglich über das idyllische Dörfchen Goussainville-Vieux Pays.
Charles Platiau, Reuters
Geplagt vom höllischen Lärm verliess ein Grossteil der ansässigen Familien den Ort.
Geplagt vom höllischen Lärm verliess ein Grossteil der ansässigen Familien den Ort.
Charles Platiau, Reuters
Ein kleiner Graffito ist das einzige Lebenszeichen in dieser Ruine.
Ein kleiner Graffito ist das einzige Lebenszeichen in dieser Ruine.
Charles Platiau, Reuters
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Anfang des letzten Jahrhunderts hörte man im verschlafenen Goussainville nördlich von Paris nur das Läuten der Glocken, die Geräusche der Tiere und das Grollen des Donners, wenn ein Sommergewitter vorbeizog.

Doch mit der idyllischen Ruhe ist es schon lange vorbei. Die Ortschaft wurde in beiden Weltkriegen arg in Mitleidenschaft gezogen, 1973 stürzte dann während der Bourget-Flugshow eine Tupolew 144 auf das Dorf, sie zerstörte 15 Häuser und die Schule.

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