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Das lange Warten auf 3-D

Immer mehr Kinos wollen am 3-D-Hype verdienen. Die digitalen Projektoren aber lassen auf sich warten.

Ein Renner und ein Kassenschlager: Kinozuschauer im 3-D-Film «Avatar».
Ein Renner und ein Kassenschlager: Kinozuschauer im 3-D-Film «Avatar».

Die Pioniere des dreidimensionalen Kinos machten 2009 richtig viel Geld. «Ice Age 3» lief gerade an. Ein Renner und ein Kassenschlager. Von über einer Million Besucher sahen gegen 80 Prozent die putzigen Tiere des Eiszeitfilms – Mammuts, Faultier, Wiesel, das im dreidimensionalen Kino sozusagen auf einen zurennt – in den damals erst rund 40 Schweizer 3-D-Kinosälen. Stephan Stottele’s Movies and More GmbH betreibt Kinos in Bülach und Kloten. Seine drei Säle hatte er bereits auf digital umgestellt, bevor «Ice Age 3» in 3-D angelaufen war. Zwischen 100 000 und 200 000 Franken kostet eine digitale Projektionsanlage. Je nach System muss auch eine neue Leinwand her. «Die Investition hat sich mehr als gelohnt. Die Umsätze waren gigantisch», sagt Stottele.

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