Zum Hauptinhalt springen

Briten verbieten sexistische Werbung

Plakate, Spots und Anzeigen mit negativen Geschlechter-Klischees werden ab sofort verboten.

oli
Werbung darf in Grossbritannien künftig keine negativen Geschlechter-Klischees mehr vermitteln. (Archivbild) Bild: SSPL/Getty
Werbung darf in Grossbritannien künftig keine negativen Geschlechter-Klischees mehr vermitteln. (Archivbild) Bild: SSPL/Getty

Sie kann nicht einparken, er keine Windel wechseln. Werbung mit klischeehafter Darstellung von Frauen oder Männern, die deren Fähigkeiten infrage stellt, ist in Grossbritannien ab sofort verboten. Eine entsprechende Regelung der zuständigen Aufsichtsbehörde in Grossbritannien trat am Freitag in Kraft.

Damit solle die Verbreitung schädlicher Geschlechterklischees eingedämmt werden, teilte die Advertising Standards Authority (ASA) mit. «Wir haben herausgefunden, dass manche Darstellungen in der Werbung eine Rolle dabei spielen, das Potenzial von Menschen zu beschränken», sagte ASA-Geschäftsführer Guy Parker einer Mitteilung zufolge.

Spots und Plakate werden überprüft

Die Aufsichtsbehörde prüft künftig Werbespots, Anzeigen oder Plakate auf deren Vereinbarkeit mit der neuen Regelung. Nicht verboten sei weiterhin Werbung, die sich wegen des Produktes nur an ein Geschlecht richte, oder Männer und Frauen beim erfolgreichen Verrichten einer vermeintlich typischen Tätigkeit zeigten.

Zum Beispiel dürften Männer weiterhin als Heimwerker dargestellt werden oder Frauen beim Shopping, so die Behörde.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch