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Brauchen Kinder Härte?

Nie zufrieden. Für Amy Chua ist die westliche Erziehung zu lasch. Deshalb erzog sie ihre Töchter extra streng  und drillte Tochter Sophia zur Pianistin.
Diese chinesische Erziehung fasziniert mich. Sie  scheint zu funktionieren. Dagegen war ich wohl konzeptlos, unausgeglichen und überfordert.  Von meiner Tochter verlangte ich viel, weil ich um ihre Fähigkeiten wusste. Aber sie dermassen zu drillen, wäre mir zuwider gewesen. Beim Sohn war ich oft zu nachsichtig.  Beide machten ihren Weg. Sie  hatten  viel Entscheidungsfreiheit, weil ich im Gegensatz zur Autorin finde, Kinder haben das Recht, Fehler zu machen. Aber wir leben ja nicht in China.
Amy Chua hätte man unseren Jüngsten mit seinem harten  Schädel  vorbeischicken sollen.  Vielleicht  wäre ihr Buch dann nicht erschienen. Ich  behaupte: Ein schulisch-musisches Drillprogramm kann man mit Jungs schlechter durchziehen als mit Mädchen. Jungs prügeln, rennen, gamen und reden laut. Behauptung zwei: Frau Chua hat ihr Buch  zu früh geschrieben. 15 und 18 sind ihre Töchter. Ob der Drill was bringt, zeigt sich erst mit 25. Da haben die Spätzünder  die  Frühreifen oft eingeholt.
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