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Als Hans Widmer will er Zürich vor Bürohäusern retten

Der anonyme Autor P. M. prägt die Zürcher Wohnbaudebatte seit den 80er-Jahren mit. Nun lüftet er sein Pseudonym.

Zürich West Ende 2013. Das Quartier sei leblos und durchkommerzialisiert, kritisieren Linke.
Zürich West Ende 2013. Das Quartier sei leblos und durchkommerzialisiert, kritisieren Linke.
Reto Oeschger
Auch der Turbinenplatz werde zu schwach genutzt (Aufnahme vom November 2011).
Auch der Turbinenplatz werde zu schwach genutzt (Aufnahme vom November 2011).
Dominique Meienberg
Hans Widmer alias P. M. und die Genossenschaft NeNa 1 wollen kein neues Stadion auf dem Hardturm. Dafür sollen 'multifunktionale Nachbarschaften' die Zukunft des Stadtwohnens vormachen.
Hans Widmer alias P. M. und die Genossenschaft NeNa 1 wollen kein neues Stadion auf dem Hardturm. Dafür sollen 'multifunktionale Nachbarschaften' die Zukunft des Stadtwohnens vormachen.
Dieter Seeger
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Wer mit Hans Widmer durch Zürich-West spaziert, bekommt Abschätziges zu hören. So klingt die Enttäuschung eines Utopisten, der zusehen musste, wie seine Ideen unter Beton begraben wurden.

Widmer ist ein kleiner Mann, dessen freundliche Stimme die Schärfe des Gesagten tarnt. Lächelnd redet er alles nieder, was Zürich seit den 90er-Jahren ­errichtet hat. Der Turbinenplatz? «Eine Pseudotundra, viel zu gross.» Die Giessereihalle? «Überflüssig, eine Verhöhnung der Arbeiter, die hier ausgebeutet wurden.» Der Prime Tower? «Die provinzielle Parodie auf Manhattan. Immerhin gibts hier das tollste Fumoir.»

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