Vegane Menus für alle

Kantinen an Schulen, in Heimen und in den Verwaltungen sollen rein pflanzliche Menus anbieten müssen. Eine Veganergruppe lanciert in zwei Kantonen Volksinitiativen mit diesem Ziel. Sie hat prominente Unterstützung.

«Die Initiativen sind ein interessanter Impuls»: Eine Kellnerin serviert am Oktoberfest in München ein veganes Gericht (l.) und ein halbes Poulet. (25 September 2013)

«Die Initiativen sind ein interessanter Impuls»: Eine Kellnerin serviert am Oktoberfest in München ein veganes Gericht (l.) und ein halbes Poulet. (25 September 2013)

(Bild: Keystone)

Essen ganz ohne tierische Produkte ­– was bisher eine kleine Minderheit praktiziert, soll nun politisch gefördert und salonfähig gemacht werden. Eine Gruppe von Veganern lanciert noch in diesem Frühling in Bern und Basel-Stadt zwei Volksinitiativen, die mehr rein pflanzliche Menus in den Kantinen von öffentlichen Schulen, Heimen und Verwaltungen verlangen. Dies berichtet die «NZZ am Sonntag».

Das Ziel der Begehren besteht darin, dass täglich mindestens ein veganes Gericht angeboten wird. Darüber hinaus sollen Köche in Veganismus weitergebildet werden und Schüler schon früh vegane Rezepte erlernen.

Leuenberger und Girod dafür

Die unter dem Namen Sentience auftretende Gruppe kann auf prominenten Support zählen: Zu den Unterstützern gehört etwa Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger, aber auch linke Nationalräte wie Beat Jans, Aline Trede oder Bastien Girod.

«Die Initiativen sind ein interessanter Impuls zur Förderung einer gesünderen und ökologischeren Ernährung», sagt der Zürcher Grüne Girod. Die Gesellschaft als Ganzes könne profitieren, wenn mehr Gemüse und weniger Fleisch gegessen werde.

rub

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