Nach dem Tod des Vaters fand ich Trost in Worten

Ich tat so, als wäre er anwesend. Und ich tat es, wie dies nur Menschen tun können: mit Worten. Warum mache ich das?

«Ich wusste, dass es kindisch war, so zu tun, als wäre er noch da.» Das Mädchen, das hier ihren Vater küsst, ist die Autorin. Foto: Privatarchiv

Acht Jahre sind es nun, die mein Vater nicht mehr lebt. Eins. Zwei. Drei. Vier. Fünf. Sechs. Sieben. Acht. Wenn ich die Jahre aufzähle, reihe ich Zeiteinheiten aneinander, die sich durch nichts unterscheiden. Mit seinem Tod im Oktober 2010 gab es einen Bruch in meiner Zeitrechnung, es folgte das erste Jahr ohne ihn. Und all die Jahre, die danach kamen, waren nur eine Wiederholung dieses einen Jahres. Jetzt beginnt die achte.

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