«Als Mutter machst du immer alles falsch»

Ellen und Bastien Girod sind Mitte dreissig, haben zwei kleine Kinder und ein Problem. Im Interview sprechen sie über den Versuch, Ideale in die Realität zu retten.

Alles eine Frage der Organisation: Nationalrat Bastien Girod und Bloggerin Ellen Girod haben zwei Töchter im Alter von 3 und 1. Foto: Fabienne Andreoli

Alles eine Frage der Organisation: Nationalrat Bastien Girod und Bloggerin Ellen Girod haben zwei Töchter im Alter von 3 und 1. Foto: Fabienne Andreoli

Nicola Brusa@tagesanzeiger
Philipp Loser@philipploser

Wie haben Sie sich Ihr Leben mit Kindern vorgestellt, als Sie noch keine Kinder hatten, Frau Girod?
Ellen Girod: Ich wollte immer kinderlos und unverheiratet bleiben.

Jetzt haben Sie einen Mann und zwei Töchter. Wann hat Ihre Vorstellung geändert?
Ellen Girod: In jenem Moment, als ich Bas kennen gelernt habe. Kitschig, ich weiss. So richtig über Kinder nachgedacht habe ich erst, ein halbes Jahr bevor ich schwanger wurde. Mir war immer klar, dass ich später weiterarbeiten wollte, am besten gleich viel wie mein Mann – 80/80. Ich las «Lean In» von Facebook-Chefin Sheryl Sandberg, wo sie schreibt, man solle sich dafür zuerst den richtigen Mann suchen. Und da hatte ich Glück. Als ich dann schwanger war, bereiteten wir alles dafür vor. Die Kita war organisiert, die Grossmütter standen in den Startlöchern. Es war alles bereit!

Tages-Anzeiger

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