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Ratgeber liegen falsch: Salz ist gar nicht so ungesund

Reich mir das Salz, bitte: Eine neue Studie widerlegt das Dogma der schädlichen Wirkung. Die höchste Sterblichkeit wurde gar bei Personen mit tiefem Salzkonsum festgestellt.

Brisante Studienresultate: Je höher der Salzkonsum, desto geringer sei das Sterberisiko. (Video: Ryan Neukomm, Marc Chéhab)
Nik Walter@sciencenik

Die Botschaft wurde uns jah­relang eingetrichtert: Zu viel Salz in der Nahrung lässt den Blutdruck ansteigen, führt so zwangsläufig zu mehr Herzinfarkten und Hirnschlägen und erhöht das Risiko eines früh­zeitigen Todes. Und sowieso: Wir alle essen immer noch viel zu viel Salz, jeden Tag etwa 9 Gramm, Männer etwas mehr als Frauen. Dabei empfehlen die Weltgesundheitsorganisation WHO und die Schweizerische Herzstiftung gerade mal 5 Gramm als gesundheitlich noch akzeptierbare Dosis.

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