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Urgewächse vom Alpenrand

Schloss Reichenau im Bündnerland ist seit über 200 Jahren im Familienbesitz der von Tscharners. Vater und Sohn machen dort Pinots noirs, die beeindrucken – auch weil sie das Terroir widerspiegeln.

Gian-Battista von Tscharner und sein Sohn Johann-Battista im Weinkeller von Schloss Reichenau. Foto: Nicola Pitaro
Gian-Battista von Tscharner und sein Sohn Johann-Battista im Weinkeller von Schloss Reichenau. Foto: Nicola Pitaro

Weiter oben steht kein Weingut mehr. Schloss Reichenau, das den Zusammenfluss von Vorder- und Hinterrhein seit dem 9. Jahrhundert flankiert, bescherte den wechselnden Herrschaften bis zur Entstehung des Kantons Graubünden Zolleinnahmen. Hier kreuzten sich die Wege, hier war lange Zeit die einzige Brücke bis zum Bodensee zu finden. So entstand eine Servicestation mit Pferdewechsel, Schlosserei, Wagnerei, Schmiede. Natürlich wurde auch Wein ausgeschenkt, Veltliner oder Clevner, aus dem Süden angeschleppt über die Bündner Alpenpässe.

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