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Süsse Wolken im Gourmethimmel

Die Haute Cuisine hat die Marshmallows entdeckt, und in Amerika machen Homemade-Schümli den trendigen Cupcakes Konkurrenz. Die «Puffy Revolution» ist ausgebrochen.

Hausgemachte Marshmallows sehen nicht aus wie die aus der Plastiktüte und haben eine viel geschmeidigere Textur.
Hausgemachte Marshmallows sehen nicht aus wie die aus der Plastiktüte und haben eine viel geschmeidigere Textur.
Keystone

Marshmallows und Haute Cuisine – eine Melange, die auf den ersten Blick irritiert. Marshmallows kennen alle aus der Kindheit, damals hiessen sie noch Schümli. Die meisten Erwachsenen jedoch lassen die Finger davon: zu süss, zu ungesund.

Umso erstaunter ist man, Marshmallows in der gehobenen Gastronomie wieder anzutreffen. In Zürich etwa in den Toprestaurants Clouds im Prime Tower oder The Restaurant im Dolder. Sie werden dort als Friandises serviert, natürlich hausgemacht. Und nicht mit synthetischen Aromen versehen wie die Marshmallows aus der Plastiktüte. Im Dolder genossen wir ein Schümli mit Anisgeschmack. «Ich schätze das Marshmallow, weil die Grundzutaten neutral sind», sagt Heiko Nieder, Chefkoch vom The Restaurant. «So sind der Kreativität bei der Aromengebung keine Grenzen gesetzt.» Sein Aromen-Favorit? «Angostura mit Estragon, das Bittere harmoniert perfekt mit dem Zucker der Marshmallows.»

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