Heisser Dampf, ein flinker Kräuterchef und die Gnade Gottes

Seit mehr als 10 Jahren sind Stefan Meiers Eglifilets einer der Hauptgründe, in den Zuger Rathauskeller zu gehen. Drei Geheimnisse stecken hinter dem Rezept.

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Martin Burkhalter@M_R_Bu

Mit seinen 60 Jahren gehört Stefan Meier zu den Membres d’Hon­neur der Jeunes Restaurateurs. Er ist Mitbegründer der Sektion Schweiz und heute Ehrenpräsident. Seit 33 Jahren ist Meiers Wirkungsstätte das Gasthaus Rathauskeller in Zug. Wie man von Einheimischen hört, gehören er und sein Rathauskeller zu Zug wie das Münster zu Bern.Meier ist ein Koch durch und durch: «Kochen fängt in der Lehre an und hört im Grab auf», sagt er – ohne zu schmunzeln. Gute Köche seien wie Leistungssportler. Sie übten jeden Tag. «Nur wenn du gut bist, kommt das Gericht genau so heraus, wie du es willst.» Gerade deshalb sei Kochen eine Philosophie. Man müsse seine Gerichte denken. Und doch: «Ich habe nur Ideen, der Gast macht sie zur Spezialität.»

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