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«Für Gschwellti den Dampfkochtopf»

Freddy Christandl ist der wohl kundigste Kartoffelexperte der Schweiz. Wir wollten von ihm alles über die Nationalknolle und deren Zubereitung wissen.

Kartoffeln sind vom Menüplan der Schweizer nicht mehr wegzudenken. Foto: StockFood

Kartoffeln sind vom Menüplan der Schweizer nicht mehr wegzudenken. Foto: StockFood

Daniel Böniger@tagesanzeiger

Freddy Christandl, was gibt die bessere Rösti – rohe oder gekochte Kartoffeln?

Ich habe festgestellt: Ganz klassisch macht man sie hierzulande mit gekochten Kartoffeln.

Wie genau?

Ich koche die Kartoffeln in Salzwasser, sodass der Kern noch leicht Biss hat – à point könnte man sagen. Danach muss man sie einen Tag liegen lassen, weil sich die Kartoffeln so erholen und leichter raffeln lassen. Sie werden geschält, geraffelt, gesalzen; danach kommt die Masse mit etwas Butter und gutem Butterschmalz in eine vorgeheizte beschichtete Pfanne. Natürlich wäre eine Gusseisenpfanne noch besser, aber wer hat die schon zu Hause? Keinesfalls darf man die Kartoffeln darin andrücken.

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