Zum Hauptinhalt springen

Eine süffige Geschichte

Proletariergetränk, Billigfusel, Hexensaft – das Bier hat mit allerlei Vorurteilen zu kämpfen. Das Buch «Bier und wir» räumt nun mit diesen auf.

Ein Buch über Bier räumt mit Vorurteilen auf.
Ein Buch über Bier räumt mit Vorurteilen auf.
Colourbox

Klar ist es ein beliebter und günstiger Durstlöscher – gerade an warmen Tagen. Das Bier ist aber noch weit mehr: etwa eine Metapher für helvetische Bodenständigkeit, Kollegialität und Vertrauenswürdigkeit. Das Nationalgetränk schlechthin, das am Stammtisch oder an Open Airs getrunken wird und mit einem Prost so manche gesellschaftliche Barriere niederreisst. Vor allem aber: «Das Bier setzt Emotionen frei und berührt», weiss Matthias Wiesmann. «Da fachsimpelt jeder mit, erzählt Anekdoten oder weiss von einer eben entdeckten Kleinbrauerei zu berichten.» Der Wirtschaftshistoriker hat in den letzten Monaten so manche Bierrunde miterlebt – aus Recherchegründen. Nun hat er alle Facetten rund ums Bier in einem Buch vereint. «Bier und wir» lässt Fakten sprechen, macht wirtschaftliche Zusammenhänge transparent und zeigt die damit verbundenen gesellschaftlichen Entwicklungen auf – eine Bierbibel sozusagen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.