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Ein Albtraum in Schwarzweiss

Was passiert, wenn man sich nur von schwarzen und weissen Lebensmitteln ernährt, wie sie im Kochbuch «Black&White Food» zu finden sind? Unserer Redaktorin hat weniger das Schwarzweissdenken Mühe gemacht denn das farblose Leben.

Ein Ei und Pumpernickel. Reis, schwarze Oliven und gedünstete Kohlrabi. Pumpernickel. Schwarzer Kaffee, Wasser.
Ein Ei und Pumpernickel. Reis, schwarze Oliven und gedünstete Kohlrabi. Pumpernickel. Schwarzer Kaffee, Wasser.
Nina Kobelt

«Was machst du da?», fragt der Chef listig, als ich am Dienstagmittag aus der Stadt komme und mit einer Packung geräucherten Alaska-Lachs durchs Büro spaziere. «Zelebrierst du nicht deine Schwarzweisswoche?» Doch, eigentlich schon. Nur hatte ich das beim Zmittagkaufen vergessen, weil meine (Gedanken-)Welt am Dienstag noch bunt und voller Leben ist. Dabei stehts schwarz auf weiss in einem Vertrag, den ich mir gedanklich aufgesetzt habe: Ich ernähre mich diese Woche nur von schwarzen und von weissen Lebensmitteln. Und untersuche damit – nicht repräsentativ –, ob das Essen einen Einfluss auf die Psyche hat.

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