«Es sind viele Amateure am Werk»

Christian Seiler, Gastrokolumnist beim Magazin, über die Bedeutung des Gault Millau, abschreckendes Ambiente und subjektive Gastrokritiken.

Claudia Salzmann@C_L_A

Sie bezeichnen sich als kein grosser Fan des «Gault Millau». Warum nicht?Christian Seiler:Weil er die ­moderne Gastronomie nicht mehr angemessen abbildet, finde ich. Mit der Form, wie der «Gault Millau» Gastronomie betrachtet und bewertet, ist er nicht auf der Höhe der Zeit. Dazu kommt, dass viele Kritiken schlecht geschrieben sind, in einer affigen Sprache. Das ist unter anderem der Tatsache zu verdanken, dass beim «Gault Millau» viele Amateure am Werk sind, nämlich die Hundertschaften von Testern. Ihre Texte überfordern offensichtlich die Kräfte der Redaktion.

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