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Das andere Zürich

Die Journalistin Petra Koci hat rund um den Globus 15 Orte bereist. Alle haben sie eine schweizerische Vergangenheit, von der ausser dem Namen oft nicht mehr viel geblieben ist.

Jan Strobel
Russische Idylle: Getreidespeicher im Zürich von Oblast Saratow. Seit 1941 heisst der Ort Sorkino.
Russische Idylle: Getreidespeicher im Zürich von Oblast Saratow. Seit 1941 heisst der Ort Sorkino.
Benno Gut

Der Weg nach Zürich führt Petra Koci über eine endlose Strasse. Der Asphalt ist durch die Hitze aufgeplatzt, und schaut sie aus dem Wagenfenster, breitet sich vor ihr eintönig die Steppe aus. Erst nach Stunden zeichnen sich in der Ferne die ersten Häuser des Ortes ab.

Zürich. Aber nicht die Stadt am Uetliberg, im Jahr 2100 nach ihrem Untergang. Dieses Zürich liegt in Russland, in den Tiefen des Verwaltungsbezirks Saratow am Ufer der Wolga. Genauso wie die Nachbarorte Solothurn, Luzern, Zug oder Basel. Eine kleine Schweiz im Niemandsland, die selbst auf Google Maps nur schwer zu finden ist.

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