Island im Winter - Garantie für Einsamkeit

Tage lange Sturmwinde bis 100 Stundenkilometer. Wer dann den Courage aufbringt, die Nächte auf der Atlantikinsel auch noch draussen zu verbringen, wird dafür mit unglaublichen Naturereignissen belohnt.

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Vorneweg die Polarlichter, die gerade im Winter bei wolkenfreiem Himmel fast so sicher am nördlichen Horizont erscheinen wie der Regenbogen an einem der zahlreichen Wasserfälle, wenn die Sonne die Spektralfarben erleuchten lässt. Vor allem die Nordlichter zeigen sich nun einmal nicht in einer hell erleuchteten Ortschaft mit entsprechend viel Streulicht, sondern weit draussen im Finsteren der Nacht.

Auf den täglichen Streifzügen kommt der Islandreisende immer wieder dazu, mit Islandpferden «Duzis» zu machen. Diese suchen sich in aller Ruhe und Geduld die wenigen Grasbüschel heraus, die aus dem Schnee und eisgefrorenen Boden schauen. Ob es dazu in Strömen regnet oder bei minus Zehn noch ein kräftiger Sturm bläst, ist ihnen dabei egal. Sie stellen einfach den Hintern in den Wind, und das wärs dann auch schon.

Einen regen Touristenauflauf erlebt zwar selbst in kalten Wintertagen die Gletscherlagune Jökulsarlon iim Südosten von Island. Im Vergleich zu Sommermonaten aber trotzdem verschwindend gering.

Berner Oberländer

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