Gratis-WLAN: Der Zürcher Flughafen im Vergleich

Service

Endlich surfen Passagiere nun auch am Zürcher Flughafen gratis. Wie sieht es anderswo in der Schweiz mit dem Web-Zugriff aus? Und wo haben es Flugreisende noch besser?

  • loading indicator
Olivia Raths@tagesanzeiger

Ab 1. Januar 2013 ist es vorbei mit kostenpflichtigem Drahtlos-Internet am Flughafen Zürich – zumindest während der ersten Stunde. Die zusätzliche Stunde kostet 6.90 Franken, und bei längerer Internetnutzung sinkt der Stundenpreis. Bisher musste man in Zürich die Nutzung des sogenannten Wi-Fi oder WLAN von Beginn weg berappen.

Um sich via Smartphone, Tablet oder Laptop ins weltweite Netz einzuwählen, wird der Nutzer im Browser auf eine Registrationsseite geführt. Dort gibt er seine Handynummer ein und erhält einen Zugangscode direkt auf sein Handy gesendet. Diesen gibt er auf der Registrationsseite ein. Surfen ist an fest installierten Internetstationen am Flughafen möglich.

Genf und Bern hatten es schon früher

«Das Bedürfnis nach drahtlosem Internetzugang ist definitiv vorhanden, sowohl bei Passagieren als auch Besuchern», sagt Michael Stief, Mediensprecher der Flughafen Zürich AG, gegenüber Bernerzeitung.ch/Newsnetz. Weshalb ist jedoch bereits nach 60 Minuten Schluss mit gratis Internet? «Wir haben uns an vergleichbaren Flughäfen orientiert», so Stief. «So sind vielerorts die ersten 30 bis 60 Minuten gratis.»

An den Flughäfen Genf-Cointrin und Bern-Belp ist das System, wie es Zürich demnächst einführt, bereits vorhanden – sowohl bezüglich Nutzungsdauer als auch in Sachen Einwählen. «Die starke Zunahme der Mobilität und die Entwicklung neuer Arbeitsformen haben in den letzten Jahren zu einer enormen Verbreitung drahtloser Netzwerke geführt», heisst es im Flughafenmagazin «Bern Airport» vom März 2012.

Lugano gratis, Basel knausrig

Am Flughafen Lugano-Agno ist das Benutzen von drahtlosem Internet sogar durchgehend gratis – zusammen mit diversen WLAN-Hotspots in der Stadt Lugano. Diese will sich «als Ort der fortschrittlichen Technologie und Wirtschaft» präsentieren, wie es auf der Website von Lugano Turismo heisst.

Am Euro-Airport Basel-Mülhausen-Freiburg hingegen gibt man sich noch knausrig: Zwar war der Flughafen 2004 einer der ersten mit einem Wi-Fi-Angebot, doch das Surfen kostet von der ersten Sekunde an. Gratis ist es nur in Sitzungszimmern und Lounges, wie Werner Parini, Chef des Departements Passagierterminals, auf Anfrage sagt. Am Euro-Airport fasse man jedoch das kostenlose Internet in den nächsten zwei Jahren ins Auge. «Wie viele Minuten es sein werden pro Nutzer, muss noch geklärt werden», so Parini.

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt