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Landbesitzer wehren sich gegen Gigathlonstrecke

Vier Grundstückbesitzer in Diemtigen wurden erst vor drei Wochen darüber informiert, dass der Gigathlon über ihr Land führen werde. Jetzt wehrten sie sich erfolgreich dagegen. Der Veranstalter konnte eine neue Strecke finden.

Regenrinnen herrichten: Bergbauer Jakob Erb auf Alp Grimmi. Im Hintergrund (Bildmitte oben) das Grimmifurggi. «Ich frage mich nur, wer jetzt die Heringe einsammelt, die überall vergraben sind.»
Regenrinnen herrichten: Bergbauer Jakob Erb auf Alp Grimmi. Im Hintergrund (Bildmitte oben) das Grimmifurggi. «Ich frage mich nur, wer jetzt die Heringe einsammelt, die überall vergraben sind.»
Bruno Petroni

Sie hätte mit ihrer Höhe von 2024 Metern über Meer das Dach des diesjährigen Gigathlons werden sollen: die Grimmifurggi, zuhinterst im Diemtigtal. Jetzt steht zehn Tage vor der polysportiven Veranstaltung fest, dass die Bikestrecke von Zweisimmen nach Spiez vom Sonntag, 11. Juli, auf einer Alternativroute durchgeführt werden muss. Der Grund: Die Organisatoren von Swiss Olympics haben es versäumt, rechtzeitig mit den Grundeigentümern Verhandlungen aufzunehmen. «Erst vor drei Wochen haben wir erfahren, dass unsere Alpschaft von 1500 Bikern durchfahren werden soll», sagt Jakob Erb, der mit seinem Vieh den ganzen Sommer auf Alp Grimmi (1740 m) verbringt.

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