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Humor gegen Virus-KriseLachen in Corona-Zeiten – Folge 7

Hunde streiken, der Balkon wird zum Swimming Pool, und Harald Schmidt erzählt einen schmutzigen Witz: Unsere neue Auswahl mit Corona-Humor.

«Nein, ich komme nicht runter. Wir waren heute schon zwanzigmal Gassi. Lass mich in Ruhe.»
«Nein, ich komme nicht runter. Wir waren heute schon zwanzigmal Gassi. Lass mich in Ruhe.»

Endlich – und wie zu erwarten war: Der Bundesrat hat seine Massnahmen gegen Corona etwas lockern können. Weil wir so vernünftig waren und die Vorschriften einhielten. Aber noch ist es ein langer Weg zurück zur Normalität. Vieles bleibt geschlossen oder ist aus anderen Gründen nicht möglich. Da wachsen die Sehnsüchte. Wir zeigen, wie man ihnen begegnen kann – mit einer neuen Folge Corona-Humor.

1. Ferien zu Hause? Ja, das geht!

Bei vielen stehen nun erste Ferien an. Wie die Reisesehnsüchte trotz Corona in den eigenen vier Wänden befriedigt werden können, zeigt das folgende Video.

Für zweiwöchige Ferien mit Kindern genügt eine Waschmaschine wohl nicht. Da muss der Aufwand doch etwas grösser sein, dann kann man sogar die Skiferien im Garten nachholen.

Wer sich nun unter Druck gesetzt fühlt, den Garten für seine Kinder zu einem Strand oder einem Skiparadies umbauen zu müssen, kann beruhigt werden: Für etwas Faszination und Fröhlichkeit genügt ein Auto und eine Waschanlage. Letztere sind ja jetzt dann wieder offen.

Und wer kein Auto hat, baut seinen Kindern halt einfach einen Pool auf dem Balkon.

2. James Bond gegen Covid-19

Die Kinos sind bis auf weiteres zu. Und damit ist immer noch unklar, wann wir den nächsten Bond zu sehen bekommen. Wie ein neuer 007 nach der Corona-Krise aussehen könnte, zeigt das Daumenkino von Howard Lee. Eine Bastelanleitung für dieses und weitere Flip Books gibts auf seinem Youtube-Kanal.

3. Theater mit Grosseltern

Die Theater sind zu, was einige kräftig schmerzen wird. Und die Grosseltern, die zur Risikogruppe gehören, dürfen nicht mit den Enkeln spielen. Hier die Lösung für beide Probleme:

4. Das Stadion-Gefühl

Wann gehts wieder los mit den Musikfestivals? Wann dürfen wir wieder ins Stadion, um Sport zu schauen und Konzerte zu hören? Niemand weiss es. Aber auch das grosse Stadion-Gefühl muss nicht ausbleiben, kann nach Hause geholt werden, wie das folgende Video beweist:

5. Die Tiere wundern sich noch immer

In der letzten Folge zeigten wir einen Bär, der an ein Fenster klopft. Auch andere Tiere wundern sich, was mit den Menschen bloss los ist. Wie der Hund und die Katze, die hier zum Krisengespräch am Esstisch geladen haben, wobei die Katze wie eine Eule über den Tischrand lugt.

6. Die Maskenfrage

Ihnen ist das alles zu wurstig – und überhaupt: Gibt es nichts Dringenderes? Doch, es stellt sich immer noch die Frage, ob die Schweiz genügend Masken beschaffen kann und ob wir sie überhaupt tragen wollen und sollen. Es gibt eine Alternative, zumindest für Bartträger.

Augen- und Mundschutz: So einfach gehts.
Video: Hamish Long via Storyful

Eine Frage ist ja auch, wie man mit einer Maske trinkt. Geht das durch den Mundschutz? Harald Schmidt hat das schon mal ausprobiert – anlässlich der Sars-Pandemie von 2002/03.

Wer nun Sehnsucht nach dem alten Harald Schmidt verspürt und den Corona-Humor langsam satthat, hier eine Abzweigung: Harald Schmidt hat am Staatstheater Stuttgart eine Talkshow. Zu Gast war da zuletzt «The Female Company»: ein Start-up, das eine Alternative zu Tampons herstellt. Nicht unbedingt ein Thema, das man mit Harald Schmidt in Verbindung bringt. Aber just in diesem Gespräch ist Schmidt in Hochform – von Anfang bis ganz zum Ende, wo er die Geschichte eines Frosches erzählt. Da lässt er nochmals aufblitzen, warum man ihn so lange «Dirty Harry» nannte.

7. Und die Schweizer?

Die Schweizer Humorarbeiterinnen und -arbeiter sind immer noch gut drauf. Auch wenn Gabriel Vetter sich gerade von Twitter verabschiedet hat. Das geht eigentlich nicht, denn Vetter ist bekanntlich systemrelevant. Wie Renato Kaiser, der fürs Late-Night-Format «Deville» zu einem Sünneli mutierte – und erklärt, warum jeder Bünzli nun wichtig ist.

Bonus: Ayayay Corona

«In der letzten Woche haben wir ein Familienprojekt gestartet», schreiben uns Julia Brütsch und Tino Marthaler. Gemeinsam haben sie einen Song komponiert und ein Video aufgenommen. Wir finden: Das ist richtig cool geworden. Und ja, auch wir haben genug von diesem Corona.

2 Kommentare
    Martin Pauli

    oje, ist Deville so schlecht geworden, dass nicht einmal mehr der Renato Kaiser lustig sein kann?