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Der Bierabsatz leidetKurzarbeit für Burgdorfer Bierbrauer

Der Umsatz der Burgdorfer Gasthausbrauerei ist eingebrochen. Weil die Restaurants geschlossen sind, wird im April mit einem Rückgang von 50 Prozent gerechnet.

In den Brauanlagen im Restaurant Schützenhaus (im Bild) und im Kornhaus Burgdorf werden in der Corona-Zeit Spezialbiere kreiert.
In den Brauanlagen im Restaurant Schützenhaus (im Bild) und im Kornhaus Burgdorf werden in der Corona-Zeit Spezialbiere kreiert.
Foto: Thomas Peter

Bier wird in Schweizer Gaststätten seit drei Wochen nicht mehr gezapft. Wer sein Feierabendbier geniessen will, kann dies zwar weiterhin tun, aber nicht im Kreis von Freunden am Stammtisch. Emotional zu schaffen macht dies vielleicht den Gästen, viele Wirte bangen jedoch um ihre Existenz. Sorgen machen sich aber auch die Bierbrauer. «Ab 1. April haben wir 50 Prozent Kurzarbeit angemeldet. Unser Brauteam ist informiert und steht hinter dieser Massnahme», erklärt Thomas Gerber, Geschäftsführer der Burgdorfer Gasthausbrauerei AG und Delegierter des Verwaltungsrats. Bier werde im Kornhaus zwar noch gebraut, aber deutlich weniger als vor Mitte März. Allerdings werde die Zeit genutzt, um sowohl im Kornhaus als auch im Schützenhaus neue Spezialbiere zu kreieren. «So kann den durstigen Kunden während und nach der Corona-Krise mit neuen Produkten Freude bereitet werden», ergänzt Gerber.

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