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Versammlung in DärligenKurz und bündig

Diskussionslos und einstimmig genehmigte die Gemeindeversammlung Därligen am Freitag das Budget 2021 und das neue ARA-Reglement.

Die Gemeinde Därligen von oben – die Gemeindeversammlung ging innerhalb einer Viertelstunde über die Bühne.
Die Gemeinde Därligen von oben – die Gemeindeversammlung ging innerhalb einer Viertelstunde über die Bühne.
Foto: Bruno Petroni

Im Budget für 2021 rechnet die Gemeinde Därligen bei einem Aufwand von 1,787 Millionen Franken mit 29’430 Franken Ertragsüberschuss im Gesamthaushalt. Das Resultat setzt sich zusammen aus Ertragsüberschüssen von 44’480 Franken im steuerfinanzierten Allgemeinen Haushalt und 150 Franken beim Abfall sowie Aufwandüberschüssen von 10’550 respektive 4650 Franken bei den gebührenfinanzierten Wasser- und Abwasserrechnungen.

Das Budget geht von einer unveränderten Steueranlage von 1,99 Einheiten aus und rechnet wegen der Corona-Krise mit rückläufigen Steuererträgen.

Mit dem Ertragsüberschuss müssen keine zusätzlichen Abschreibungen vorgenommen werden, da die ordentlichen Abschreibungen – insgesamt 51’720 Franken – grösser sind als die Nettoinvestitionen im Allgemeinen Haushalt. In der Investitionsrechnung sind 25’000 Franken im Allgemeinen Haushalt und 120’000 Franken für den Anschluss an die ARA Interlaken budgetiert.

Zweimal Ja

Um die Versammlung möglichst kurz und das Ansteckungsrisiko möglichst gering zu halten, verzichtete der Gemeinderat auf ausführliche mündliche Erläuterungen und verwies auf die schriftlichen Ausführungen im «Därligen-Info», das alle Haushaltungen erhalten hatten. Die 17 anwesenden Stimmberechtigten hatten keine Fragen und genehmigten das Budget diskussionslos und einstimmig.

Ebenso einmütig und speditiv genehmigte die Versammlung das neue Organisationsreglement des Gemeindeverbandes ARA Region Interlaken. Die Ersatzwahl in die Schulkommission für Janna Blatti, die demissioniert hatte, entfiel. Marc Josi hatte sich als einziger Kandidat gemeldet und war vom Gemeinderat
in stiller Wahl bestätigt worden.

Corona-bedingt kurz

Kurz und nüchtern war auch die Begrüssung der Jungbürgerinnen und Jungbürger – allerdings nicht nur Corona-bedingt. Ramona Ruef, Samanta Baumgartner, Jennifer Steiger und Alessandro Waber erhalten die Verfassungen des Staates Bern und der Eidgenossenschaft als Erste nicht mehr in Buchform, sondern elektronisch auf einem USB-Stick.

Gemeindepräsident Hans Wolf dankte allen, die sich für die Gemeinde einsetzen. Mit guten Wünschen, insbesondere für die Gesundheit, schloss die ungewöhnlich kleine, stille und kurze Versammlung, die das Schutzkonzept mit Hygienemasken und Mindestabständen sehr diszipliniert eingehalten hatte, nach einer knappen Viertelstunde.