Zum Hauptinhalt springen

ZPK zeigt Paul Klee als Hausmann und genialen Künstler

Paul Klee, der Rotwein-Liebhaber, Koch, Hausmann - der genialische Künstler und Mensch zwischen Erfolg und Misserfolg, Freud und Leid: All dies zeigt die neue Ausstellung im Berner Zentrum Paul Klee (ZPK).

Paul Klee in seinem Berner Atelier am Kistlerweg (Sommer 1939).
Paul Klee in seinem Berner Atelier am Kistlerweg (Sommer 1939).
zvg/Klee-Nachlassverwaltung

Neben bisher unbekannten Briefen und Fotografien sowie einer Auswahl von rund 200 Werken präsentiert das ZPK die frisch restaurierten Hinterglasbilder von Paul Klee. In diesem Umfang sind sie noch nie ausgestellt worden, wie die Verantwortlichen am Donnerstag vor den Medien betonten.

Die 41 Bilder gehören demnach zu einer der spannendsten Werkgruppen im frühen Schaffen des Künstlers. Die Inhalte und Motive decken eine breite Skala ab, von Landschafts- und Tierdarstellungen über Porträts bis hin zu satirischen Themen.

Eine grosse Herausforderung habe die Rückführung der Hinterglasbilder in ihre rekonstruierten originalen Rahmen dargestellt, berichteten die Verantwortlichen. Dafür seien alle verfügbaren fotografischen Dokumente ausgewertet worden.

Mühe mit der Farbe

Der chronologische Parcours der neuen Ausstellung führt Klees künstlerische Entwicklung von den Kinderzeichnungen über naturalistische Studien hin zu einer eigenen Bildsprache vor Augen. Ebenso offensichtlich werden laut ZPK Klees frühe Begabung als Zeichner und seine anfängliche Mühe mit der Farbe, die im Spätwerk zur vollen Entfaltung kommt.

Neben der Hinterglasmalerei werden drei weitere Techniken vorgestellt: mit Spachtel, Messer und Nadel bearbeitete Kleisterfarbe, mit Schablonen angewendete Spritztechnik sowie die Verwendung von textilen Bildträgern.

Die Ausstellung «Paul Klee – Leben und Werk» öffnet am Freitag, 18. Oktober, ihre Tore und bis 30. März zu sehen ist.

SDA/tag

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch