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Wenn sich der Vater in die eigene Tochter verliebt

Regisseur Gilles Tschudi inszeniert Max Frischs «Homo faber» im Theater an der Effingerstrasse. In die Rolle des vom Schicksal geprüften Homo Faber schlüpft der Berner Schauspieler Frank Demenga. Ein Probenbesuch.

Helen Lagger
Momente der Reue im Angesicht des Todes: Walter Faber (Frank Demenga) und seine Jugendliebe Hanna (Monica Budde).
Momente der Reue im Angesicht des Todes: Walter Faber (Frank Demenga) und seine Jugendliebe Hanna (Monica Budde).
Severin Nowacki/zvg

Frank Demenga sitzt aufrecht in einem klapprigen Spitalbett. An seiner Seite die Schauspielerin Monica Budde, gekleidet wie in den Fünfzigerjahren. Mit einem Tuch tupft sie Demenga, der einen Mann kurz vor seinem Tod spielt, die Stirn ab. Frank Demenga verkörpert im Theater an der Effingerstrasse Max Frischs Romanfigur Walter Faber, einen Ingenieur, der sein Leben streng nach rationalen Prinzipien lebt.

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