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Sie will die vierte Wand durchbrechen

Die serbische Regisseurin Aleksandra Pavlovic will in der Gessnerallee ein neues Theatererlebnis erproben: Schauspieler und Zuschauer sollen gemeinsam essen, diskutieren und so kollektiv Kunst schaffen.

«Kochen ist wie Regieführen für mich»: Aleksandra Pavlovic in ihrer Altbauwohnung im Zürcher Kreis 5. Foto: Doris Fanconi
«Kochen ist wie Regieführen für mich»: Aleksandra Pavlovic in ihrer Altbauwohnung im Zürcher Kreis 5. Foto: Doris Fanconi

Eine kleine Altbauwohnung im Zürcher Kreis 5. Ockergelbes Sofa, Fischgrat­parkett, eine Vase mit Pfingstrosen. João Gilbertos sanfte Bossa-nova-Stimme tänzelt durch die Räume. Draussen zischen die Trams die Limmatstrasse entlang, drinnen in der Küche zupft Aleksandra Pavlovic Blätter von einer Petersilienpflanze. Der graziösen Frau mit dem charmanten Akzent zuzuschauen und zuzuhören ist angenehm. Sie bewegt sich schnell und geschmeidig. In der weiten grauen Stoffhose mit hoher Taille, der weissen Bluse und mit der Hornspange im dunkelblonden Haar erinnert die 28-jährige Serbin vom Typ her an Marlene Dietrich.

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