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K. bleibt fern

Am Wochenende macht Milo Rau der «Weltwoche» am Zürcher Theater Neumarkt den Prozess. Das präsentierte Laien-Ensemble ist vielversprechend – auch wenn der eigentliche Hauptdarsteller fehlt.

Bietet der Debatte eine Bühne: Theatermacher Milo Rau. (19. April 2013)
Bietet der Debatte eine Bühne: Theatermacher Milo Rau. (19. April 2013)
Keystone
Verteidigt das Wochenblatt: Anwalt Valentin Landmann. (Aufnahme vom 21. September)
Verteidigt das Wochenblatt: Anwalt Valentin Landmann. (Aufnahme vom 21. September)
Keystone
Der Abwesende: Roger Köppel. (Aufnahme vom 27. Januar 2012)
Der Abwesende: Roger Köppel. (Aufnahme vom 27. Januar 2012)
Keystone
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Unverständnis, Ärger und Zorn über die köppelsche Trimmung einerseits, Lobpreisung als letztes Bollwerk gegen Sozialismus und Political Correctness andererseits: Keine hiesige Publikation löst ähnlich heftige Emotionen aus wie die «Weltwoche». Diese Gefühlswallungen werden am Wochenende auf die Bühne schwappen, wenn Milo Rau seine Zürcher Prozesse im Theater Neumarkt inszeniert. Drei Gesetzesverstösse – «Schreckung der Bevölkerung», «Diskriminierung» sowie «Gefährdung der verfassungsmässigen Ordnung» – werden der «Weltwoche» zur Last gelegt. Der Zürcher Anwalt Marc Spescha hat die Anklageschrift verfasst, verhandelt wird die Causa in fünf Sitzungen von Freitag- bis Sonntagabend.

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