Zum Hauptinhalt springen

Hochkultur des Erinnerns

Luk Percevals Inszenierung «Jeder stirbt für sich allein» nach einem Roman von Hans Fallada gastierte im Zürcher Pfauen. Jeder Preis, den das viel gerühmte Stück erhalten hat, ist verdient.

Voller Angst und Schwäche: Gabriela Maria Schmeide (l.) und Daniel Lommatzsch. Foto: Angerer, Krafft
Voller Angst und Schwäche: Gabriela Maria Schmeide (l.) und Daniel Lommatzsch. Foto: Angerer, Krafft

Nun spielen sie wieder. Der belgische Regisseur Luk Perceval hat den ersten deutschen Widerstandsroman aus der Feder eines Autors, der die gesamten zwölf Schreckensjahre in Hitlerdeutschland ausharrte, auf die Bühne geballt – und zwar so, als sei der 700-Seiter von vornherein fürs Stadttheater geschrieben. Zum Beispiel für den Pfauen, wo die erstklassig besetzte Inszenierung jetzt gastierte. Ein grosser Wurf!

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.