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Ein Künstler auf der Bühne und im Bett

Nebenberuf Callboy: Daniel Hellmann zeigt in seiner Auawirleben-Performance Qualitäten als Verführer – und Sänger.

Wie er da auf einer Schaukel über uns schwebt, könnte man meinen, er schaue überheblich auf uns herab. Doch gleich­zeitig erinnert die Szene an die Schaufenster im Amsterdamer Rotlichtmilieu. Denn Daniel Hellmann, der da schaukelt, ist auch Phil. Und Phil ist Callboy.

Der Zürcher Schauspieler und Sänger ist mit seiner Soloperformance am Theaterfestival Auawirleben im Schlachthaus zu Gast. Er beginnt zu erzählen. Manche sagen, er spiele etwas vor. Er prostituiere sich gar nicht, oder er beschönige seinen Nebenjob. «Dabei habe ich doch jahrelang etwas vorgespielt», sagt er trocken.

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