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Dürrenmatts Bankenoper geht baden

Nichts zu retten: Konzert Theater Bern holt Friedrich Dürrenmatts musikalische Flopkomödie «Frank der Fünfte» aus der Schublade. Regisseurin Claudia Meyer erzählt die Geschichte der Ganovenbank als nervtötende Seifenoper.

Lustig ist das Bankerleben: Jonathan Loosli, Henriette Cejpek, Sophie Hottinger, Ralph Tristan Engelmann und Pascal Goffin in der Berner Inszenierung von «Frank der Fünfte».
Lustig ist das Bankerleben: Jonathan Loosli, Henriette Cejpek, Sophie Hottinger, Ralph Tristan Engelmann und Pascal Goffin in der Berner Inszenierung von «Frank der Fünfte».
Philipp Zinniker

Achtung, Rutschgefahr – denken wir gleich zu Beginn, als das Bühnenbild im Scheinwerferlicht erstrahlt. Einen protzigen Indoorpool setzt uns die Regie vor mit Wellenmalerei an den Wänden. Daneben: eine Bar mit glänzender Marmortheke (Bühne: Aurel Lenfert). So liessen die «Masters of the Universe» in den Achtzigerjahren womöglich ihre private Wellnessoase bauen. Hier aber handelt es sich um den Geschäftssitz einer Bank. Der Privatbank Frank des Fünften (Stefano Wenk) und seiner Gattin Ottilie (Henriette Cejpek). Geschäftsfelder: Aktienschwindel, Bilanzfälschung, Mord und Totschlag.

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