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Die tiefe Liebe Gurlitts zu seinem Bilderschatz

Die Gurlitt-Bilder kommen nach Bern – in einem Theatergastspiel aus Berlin. In «Entartete Kunst» wirft es die Schuldfrage beim Eremiten Cornelius Gurlitt auf. Ein schwieriges Unterfangen.

Rätselhafter Eigenbrötler: Der Kunstsammler Cornelius Gurlitt, dargestellt vom Wiener Burgschauspieler Udo Samel (62).
Rätselhafter Eigenbrötler: Der Kunstsammler Cornelius Gurlitt, dargestellt vom Wiener Burgschauspieler Udo Samel (62).
Barbara Braun

Es war mehr als blosser Besitz: «Mehr als meine Bilder habe ich nichts geliebt in meinen Leben», sagte Cornelius Gurlitt (1932– 2014) jener «Spiegel»-Journalistin, die ihn als Einzige inter­viewen durfte.

Er lebte zurück­gezogen in seiner Wohnung in München-Schwabing, inmitten von Gemälden, von Mappen und Schachteln voller Druckgrafiken und Zeichnungen – bis sein Kunstschatz wegen Raubkunstverdacht beschlagnahmt wurde. Kurz vor seinem Tod hat er dem Kunstmuseum Bern sein Vermögen vererbt. Allerdings wird das Testament noch von Familienangehörigen angefochten.

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