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Dekadent-absurder Abschied für Christoph Schlingensief

«Gedenken 3000»: Rund 2000 Freunde des verstorbenen Regisseurs haben am Wochenende ein bewegendes Abschiedsfest in der Berliner Volksbühne gefeiert.

Bereits von der Krankheit gezeichnet: Christoph Schlingensief an der Berlinale 2009.
Bereits von der Krankheit gezeichnet: Christoph Schlingensief an der Berlinale 2009.
Keystone

Schlingensiefs Energie, sein Enthusiasmus, sein Idealismus wurden noch einmal erfahrbar. Filme, Fotos, Dias, Plakate, Lesungen, Diskussionen und Aufführungen erinnerten an einen der grössten deutschsprachigen Regisseure der vergangenen Jahrzehnte.

Auf Leinwänden und Monitoren, die überall im Theater verteilt waren, wurden seine Projekte gezeigt. Zu sehen war ein junger, wild entschlossener Mann, der die Partei Chance 2000 gründete, der Regie bei den Wagner-Festspielen in Bayreuth führte, der provozierende Filme wie «Das deutsche Kettensägenmassaker» drehte.

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