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Ceausescu-Sohn will «Hinrichtung» seiner Eltern verhindern

Der älteste Sohn des früheren rumänischen Machthabers Nicolae Ceausescu hat ein Verfahren gegen ein Theater verloren.

Wie am Mittwoch aus Justizkreisen verlautete, wies ein Gericht in der rumänischen Hauptstadt die Klage als unbegründet zurück, liess aber eine Berufung gegen das Urteil zu.

Valentin Ceausescu und der Mann seiner verstorbenen Schwester Zoia, Mircea Opran, hatten 2010 von der Justiz ein Aufführungsverbot für das Stück «Die letzten Tage der Ceausescus» sowie eine symbolische Schadenersatzsumme von einem Leu (27 Rappen) gefordert.

Ihr Anwalt Haralambie Voicilas hatte die Klage damit begründet, dass sich seine Mandanten die «Marke Ceausescu» beim rumänischen Patentamt hatten schützen lassen und der Name ohne ihre Einwilligung nicht zu kommerziellen Zwecken benutzt werden dürfe.

Es gehe dem Sohn «nicht darum sich zu bereichern, sondern zu verhindern, dass sein Vater verhöhnt werde», erklärte Voicilas. Das Stück war 2009 in Bukarest und Berlin und Anfang 2010 in mehreren Schweizer Städten aufgeführt worden. Regie führte der Schweizer Journalist und Theatermann Milo Rau.

SDA/phz

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