«Eine Gotthelf-Geschichte passt am besten auf diese besondere Bühne»

Der Name Charles Lewinsky steht für fast alles, was sich in Buchstaben und Worte fassen lässt – ob Sitcom, Roman oder Musical. Der 65-Jährige ist einer der bekanntesten Schweizer Autoren. Sein neuer Roman «Gerron» erscheint im August. Was er sonst noch tut? Zum Beispiel jäten und Sport betreiben.

Charles Lewinsky im Gespräch: «Gotthelfs ‹Vehfreude› ist das beste je geschriebene Buch, in welchem die Art, wie in der Schweiz politisiert wird, beschrieben ist. Auf lokaler Ebene findet sie heute genauso statt wie in der ‹Vehfreude›.»

Charles Lewinsky im Gespräch: «Gotthelfs ‹Vehfreude› ist das beste je geschriebene Buch, in welchem die Art, wie in der Schweiz politisiert wird, beschrieben ist. Auf lokaler Ebene findet sie heute genauso statt wie in der ‹Vehfreude›.»

(Bild: Patric Spahni)

Wie kommt es, dass gerade Sie, der für das grosse Publikum schreibt, für das kleine Thun ein Musical geschrieben haben? Charles Lewinsky: Ich wurde vonseiten der Seespiele angefragt, ob ich für Thun etwas machen würde. Mir schien spontan eine Gotthelf-Geschichte am besten auf diese ganz besondere Bühne zu passen.

Und wieso gerade Gotthelfs Roman «Die Käserei in der Vehfreude» als Vorlage für das Musical? Ein Problem bei Gotthelf ist, wenn man das so sagen will, dass er gerne predigt. Wenn er in seinen Werken anfängt zu predigen, blättere ich schneller. Unübertrefflich ist er jedoch, wenn er Geschichten erzählt oder Charaktere beschreibt. Die «Käserei» war immer mein liebstes Gotthelf-Buch.

Nur, weil er darin wenig predigt? Es gibt noch weitere Gründe. Erstens, weil es ein sehr lustiges Buch ist, dessen Moral aus den Geschichten und Personen erwächst. Und zweitens ist es das beste je geschriebene Buch, in welchem die Art, wie in der Schweiz politisiert wird, beschrieben ist. Auf lokaler Ebene findet sie heute genauso statt wie in der «Vehfreude».

In welchem Sinn? Aktuell ist es immer noch, wie die Leute miteinander umgehen, wie jeder jeden mit grossen Worten davon überzeugen will, er tue etwas für die Gemeinschaft, fürs Dorf, fürs alle – dabei vor allem auf den eigenen Profit aus ist.

Und der dritte Grund? Der dritte Grund ist für ein Musical der wichtigste: «Vehfreude» ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, die ich nun für Thun noch etwas ausgebaut habe.

Ist noch viel vom Original drin? Nicht enthalten oder abgeändert sind Szenen, die auf der Bühne nicht umsetzbar sind.

Was konkret haben Sie ansonsten verändert am Original? Ich habe zum Teil dramaturgisch aus mehreren Figuren eine Figur gemacht. Es gibt auch Szenen, die ich aus anderen Gotthelf-Romanen entnommen habe.

Wie sind Sie beim Umsetzen von Ihrem «Gotthelf» vorgegangen? Zum Einstimmen las ich sein Gesamtwerk. Danach fühlte ich seine Sprache und konnte mich in seine Denkweise einfühlen.

Wie lange schrieben Sie an den Sprech- und Liedtexten? Insgesamt war ich ein Jahr dran. In der Regel schreibt jemand das Buch und ein anderer die Lieder. Ich habe den Vorteil, dass ich beides kann und auch viel Erfahrung mit Markus Schönholzer habe, der hier für die Musik verantwortlich zeichnet. Deshalb fliessen alle Dialoge und Liedtexte ineinander. Das gab es bisher bei Schweizer Musicals nicht.

Die wievielte Fassung ist die letzte, die nun umgesetzt wird? Es ist die neunte.

Ist darin noch viel von Ihren ursprünglichen Texten drin? Da änderte niemand etwas ab! Meine Texte schreibe ich.

Sie schrieben Hunderte von Drehbüchern, Liedern und Texten. Ist «Gotthelf – das Musical» nun eine Kleinigkeit für Sie? Eine Kleinigkeit wäre, wenn ich in einer Stunde eine Glosse für Ihre Zeitung abliefern müsste, nicht jedoch eine einjährige Arbeit mit dieser Verantwortung. Immerhin ist es eine öffentliche Aufführung mit nationalem und internationalem Echo.

Sind Ihre Sitcoms wie «Fascht e Familie» die grossen Kisten? Sie sind mittelgrosse Projekte. Die grossen Würfe sind die langen Romane. Im August erscheint mein neuer Roman, an dem ich drei Jahre gearbeitet habe. Parallel dazu habe ich das Musical und anderes eingeschoben.

Wie viel schreiben Sie pro Tag? Wenn ich pro Tag eineinhalb Romanseiten geschrieben habe, finde ich das gut. Ein Roman ist eine langfristige Sache, bei der ich allein die Verantwortung trage und keine Vorgaben erfüllen muss. Dann gibts noch das Vogelfutter.

Sie brauchen noch Vogelfutter? Die Frage ist nicht mehr, ob ich es brauche. Es ist die Freude, die zählt. Zum Beispiel treffen der Autor Jacob Stickelberger und ich uns einmal im Monat. Wir geben uns ein Thema für unser nächstes Gedicht und lesen uns vor, was wir zuvor geschrieben haben. Wir haben schon «Gipfelkonferänz»-Tourneen mit den Gedichten gemacht. Das ist zwar Vogelfutter, doch ich muss mit der Arbeit hin und her wechseln, denn ich mache gerne alles.

Die Neugier als Triebfeder? Ich will immer das ausprobieren, was ich noch nie gemacht habe. Der Lewinsky liebt am meisten die Abwechslung, möglichst ständig etwas anderes. Wenn jemand sagt, es gehe eigentlich nicht, bin ich schon gefangen und kann nicht widerstehen.

Können Sie noch etwas zu Ihrem neuen Roman verraten? Er ist wie «Melnitz» wieder einmal ein grosser und wichtiger Roman, mit 555 Seiten.

Zu welchem Thema? Ich mache mit Ihnen einen Test, den noch niemand bestanden hat, nicht einmal Fachleute auf diesem Gebiet. Wer ist Kurt Gerron?

Ein Schauspieler? Ein Jude? Er war ein erfolgreicher Schauspieler, Sänger und Regisseur. Alle kennen ihn aus «Der blaue Engel» mit Marlene Dietrich. Er war der Zauberkünstler. 1933 musste er aus Deutschland flüchten und landete 1940 im Ghetto Theresienstadt. Er musste als Häftling unter perfiden Umständen das letzte Mal seine Fähigkeiten unter Beweis stellen: Er soll für Nazideutschland einen Film drehen, in dem dieses Ghetto als Paradies geschildert wird.

Ist es eine Biografie über ihn? Der Roman dreht sich vor allem um die Frage, was es heisst, wenn ein Häftling im Ghetto vor der Wahl steht, einen solchen Propagandafilm zu drehen oder nicht.

Gibt es eigentlich einen Lewinsky-Stil? Es gibt Autoren mit einem fixen Stil. Wenn jemand zehn Zeilen von Thomas Mann liest, weiss er, dass es Thomas Mann ist. Ich muss bei jeder Arbeit die richtige Textform für die Geschichte finden. Die Suche nach der Sprache für ein Buch ist ein langer Prozess.

Finden Sie immer die passende Textform und Sprache? Seltsamerweise passiert es meist, wenn ich an einer anderen Arbeit bin und eigentlich gar keine Zeit habe. Von einem Moment auf den anderen weiss ich, wie es tönen muss. Dann muss ich alles stehen lassen und die ersten 20, 30 Seiten schreiben. Dann kann ich es wieder liegen lassen. Die passende Textsprache ist eingefangen. Tue ich es nicht sofort, ist es weg; wie eine Frucht, die nicht rechtzeitig gepflückt wird.

Wem zeigen Sie jeweils die erste Fassung eines Werks? Das ist unterschiedlich, je nach Produkt. Beim neuen Roman «Gerron» gab ich die ersten 150 Seiten meiner Tochter. Sie las sie und sagte: «So läufst du gegen die Wand.» Ich fing wieder an und gab ihr die 150 Seiten erneut. Sie las sie und sagte: «Du läufst immer noch gegen die Wand.» Dann fing ich nochmals an – und es klappte. Deshalb habe ich ihr das Buch gewidmet.

Kommen wir noch einmal zurück zum Thuner Musical. Was fasziniert Sie an Gotthelf? Die Figur Gotthelf fasziniert mich gar nicht. Ich habe sie für das Musical gebraucht, weil er Pfarrer ist. Es enthält in Predigten den gesprochenen Originalton. Er ist die einzige Figur, die nicht singt. Ein singender Gotthelf schien mir unmöglich.

Welche Rolle spielt es, dass Sie Jude sind und er angeblich ein Antisemit war? Keine. In seiner Zeit war es normal, Antisemit zu sein. Doch es macht keinen Sinn, moralische Vorstellungen von damals ins Heute zu transportieren.

Welche Bedeutung hat es eigentlich für Sie, Jude zu sein? Ich bin Jude von meiner Herkunft her und nicht von Beruf.

Reden Sie bei der Umsetzung in den Proben jetzt noch mit? Probenbeginn ist, wie wenn die eigenen Kinder heiraten. Jetzt habe ich nichts mehr dreinzureden. Premiere ist, wie wenn das erste Enkelkind zur Welt kommt.

Werden während der Proben keine Dialoge mehr geändert? Es wird nichts geändert. Ich habe keine Pfuscharbeit abgeliefert.

Ist es Lewinsky-typisch, dass Sie etwas pfannenfertig abliefern? Lewinsky-typisch ist, dass ich meine Arbeit als Handwerk betrachte. Ein Handwerker hat gefälligst gute Arbeit abzuliefern. Wenn Ihnen jemand die Küche installiert, wollen Sie nicht noch Hahnen montieren müssen, bevor sie Wasser auslassen können.

Es geht der Ruf, Sie seien humorvoll. Ist dies in Thun spürbar? Weder gibt es einfach einen Humor noch einen typischen Lewinsky-Witz. Wenn es in Thun fröhlich wird, ist es auf gotthelfsche Art. Humor muss an die Situation, an die Figuren und so weiter angepasst werden. Der typische Gotthelf-Humor entsteht oft aus Vergleichen wie «Das Leben ist wie ein langer Jass». Oder: «Eine Kuh ist wie ein Geldbeutel. Man kann nicht mehr herausholen als drin ist.»

Gibt es in Thun nichts Lewinsky-Typisches zum Lachen? Es gibt ein Lumpenlied, von dem einige bestimmt sagen, das sei ein typischer Lewinsky-Blödsinn. Tatsache ist, dass «Üsi Tante Dorothee mit de grosse Füesse isch siebe Jahr im Himmel gsi, het wieder abe müesse» von Gotthelf ist.

Nach dem Musical und dem Roman: Was kommt als Nächstes? Als Nächstes muss ich eilig ein Theaterstück abliefern, das ich noch fertig schreiben muss.

Eines für die Schweiz? Mein Prinzip ist: Zuerst Eier legen, dann gackern. Ich spreche nur über Sachen, die fertig sind.

Ist Theater immer noch Ihr Lieblingsmedium? Theater ist Leben, Kino ist Kunst, Fernsehen ist Möblierung. Das Theater ist der einzige Ort, wo man das Echo auf das Erschaffene unmittelbar erleben kann. Da bin ich dabei, spüre und erlebe mit, wie die Leute reagieren. Wenn ich ein Buch schreibe, kommt vielleicht irgendwann einmal eine schriftliche Reaktion, im Fernsehen gibt es nur die Einschaltquote.

Sie erhalten keine direkten Reaktionen auf Ihre Bücher? Ein einziges Mal sass ich im Tram einer Frau gegenüber, die gerade «Melnitz» las. Auf einmal lachte sie. Am liebsten hätte ich sie gefragt, an welcher Stelle sie sei.

Haben Sie noch Träume? Noch Millionen! Es wäre ja grauenhaft, wenn ich keine Träume mehr hätte! Nur, weil ich jetzt die AHV erhalte, heisst das noch lange nicht, dass ich die Beine hochlagere und Alben sortiere.

Verraten Sie uns einen Wunsch? Ich bin und bleibe ein Schreibender. Wenn ich ein Buch schreibe, habe ich einen anderen Beruf, als wenn ich ein Theaterstück oder ein Gedicht schreibe. Schreibende können Buchstaben und Worte zusammenfügen und eine Welt entstehen lassen. Es gibt keinen schöneren Beruf auf dieser Welt.

Und was tun Sie, wenn Sie nicht schreiben? Ich lese, betreibe Sport und pflege meinen Garten, der meinen guten Ruf im Dorf sicherstellt.

Seit wann leben Sie in Vereux? Seit zwanzig Jahren. Ich suchte einen ruhigen Ort zum Arbeiten, und in der Schweiz ging das nicht. Ein ruhiges Häuschen in einer schönen Umgebung auf dem Lande war damals – und ist es noch heute – etwas für einen Millionär.

Sie können sich, als einer der erfolgreichsten und bekanntesten Autoren der Schweiz, kein Häuschen in der Schweiz kaufen? Damals hatte ich überhaupt kein Geld. Ein Autor verdient meist nichts. «Melnitz» war mein 10. oder 12.Buch. Doch es war das erste, mit welchem ich einen besseren Lohn erzielte als eine illegal arbeitende Putzfrau.

Sie haben mit all den berühmten Sitcoms und Produktionen nicht genügend verdient? Das waren Brotverdienerarbeiten. Erst «Melnitz» brachte Geld ein. Das musste vier Jahre Arbeit ersetzen. Ich verdiene anständig, vielleicht wie ein mittlerer Beamter im gehobenen Dienst.

In der Schweiz gibt es Autoren, die vom Schreiben gut leben. Ja. Martin Suter verdient bestimmt viel mehr als ich.

Er ist doch Ihre Liga! Immerhin habe ich noch nie dafür bezahlen müssen, damit etwas von mir publiziert wird. Ich habe auch noch nie einem Verlag etwas angeboten, das dann nicht publiziert wurde.

Schreiben Sie auch noch unter Pseudonymen wie früher? Nein. Das war nach 1985, als ich mich selbstständig machte. Ich war im Fernsehen Redaktor – und bekam einen neuen Chef. Wir hatten ein Gespräch, und ich realisierte, dass wir nie zusammenfinden. Lieber als wegen Erwürgen eines Vorgesetzten im Gefängnis zu landen, schrieb ich auf der Stelle die Kündigung und ging fürs Mittagessen heim.

Und Ihre Frau hat gesagt, «Super, hast du das gemacht!»? Das war der Höhepunkt unserer Ehe. Ich kam nach Hause, sagte, ich hätte gerade meine unkündbare Stelle gekündigt, und versuche es als freier Autor.

Und was antwortete sie darauf? Sie sagte: «Du hast sicher recht gehabt. Hör mal, was unser Bub gemacht hat.» Das war unser Gespräch zu diesem Thema. Wenn ich denke, dass wir bald unseren goldenen Hochzeitstag feiern, wird es in der Erinnerung etwas absurd.

Inwiefern absurd? Diese Situation damals. Ich musste doch meine Familie ernähren! Danach schrieb ich alles, womit sich Geld verdienen liess.

Und weshalb unter Pseudonym? Ich wollte mir doch den Namen nicht verderben, den ich noch gar nicht hatte.

Immer ein anderes Pseudonym? Ich erinnere mich nicht mehr an alle. Massenproduktion. Es gab einmal die Gruppe Olten, wo sich linke Schriftsteller trafen. Einmal klagten alle am Wirtshaustisch, dass ihnen ihr Brotberuf nicht genügend Zeit zum Schreiben lasse. Ich sagte, ich verstünde das nicht. Ich würde jeden Morgen einen Kurzkrimi schreiben, damit die Familie ernähren und den Rest des Tages das schreiben, was ich wolle. Wieso sie es nicht auch so machen würden. Doch ich stellte fest: Das zu tun, war ein Tabu, eine Todsünde.

Was ist für Sie ein gutes Buch? Ein gutes Buch ist, wenn Sie leiden, wenn es Ihnen mitten in der Lektüre ins Wasser fällt und wegschwimmt.

Schreiben Sie all diese Geschichten und Texte mit links? Schreiben ist harte Arbeit, ein zu trainierendes Handwerk. Dazu gehört Disziplin. Ich erkläre das gern mit einer Geschichte.

Und die wäre? Ein Mann fragte den Mechaniker, ob er schauen könne, weshalb der Motor ruckle. Dieser öffnet die Haube, haut einmal mit dem Hammer drauf – und es ruckelt nicht mehr. Das koste 50 Franken. Worauf der Mann reklamiert, eine detaillierte Rechnung verlangt, und der Automechaniker erklärt: Einmal mit dem Hammer Bumm gemacht, 50 Rappen; gewusst wo: Franken 49.50.

Welches ist das schönste Kompliment für Sie? Eine Frau sagte mir einmal: «Ich bin seit Jahren depressiv und muss Pillen schlucken. Doch immer am Freitag, wenn ich ‹Fascht e Familie› sehe, brauche ich keine.» Dieses Kompliment freute mich besonders. Für mich ist es wichtig, dass Sie mein Buch während des Lesens nicht weglegen möchten. Und Sie nach dem «Gotthelf» sagen: «Es hat sich gelohnt, nach Thun zu fahren.»

Welches sind für Sie im «Gotthelf» die wichtigsten Aussagen? Wenn ich alles auf einen Satz reduzieren müsste, würde ich sagen: «Ohne Liebe ist alles Käse.»

Ohne Liebe ist alles Käse? Ich bin ein vom Schicksal Geküsster. Ich bin seit bald 50 Jahren mit meiner Frau zusammen.

...und haben ein Leben ohne Schicksalsschläge? Nein, nein. Schicksalsschläge erleben wir alle. Doch über mein Privatleben rede ich nicht.

«Für meine Frau, ohne die ich nichts wäre»: Diese Widmung steht in einem Ihrer Romane. Er ist ernst gemeint. Ich hätte abheben, grössenwahnsinnig oder depressiv werden können – und da habe ich diese Frau kennen gelernt. Sie hält mich auf dem Boden und sorgt dafür, dass das Leben auf einigermassen geraden Schienen verläuft.

Dann wäre eine Trennung eine Katastrophe für Sie? Das ist für mich unvorstellbar. Damit könnte ich nur schwer umgehen.

Gibt es etwas, das sie möchten, es jedoch nicht können? Ja, einen Spielfilm schreiben. Doch das gelingt mir nicht. Da überholte mich mein Sohn Micha links. Er schreibt viel bessere Filmdrehbücher als ich, führt auch gleich Regie, und alles erst noch erfolgreich!

Schreiben Sie je eine Biografie von sich oder jemand über Sie? Oh, nein, nie! Ich bin todlangweilig. Interessant ist, was ich geschrieben, und nicht, was ich gelebt habe. Ich bin ein brav verheirateter, spiessig lebender Bürger, der am liebsten mit seiner Frau auf dem Sofa sitzt.

Berner Zeitung

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